Ein unerwarterter Erfolg
Am 09. Mai fand der 15. Hallorencup in Halle/S. im Kendo statt. Dabei handelt es sich um ein Mannschaftsturnier, das im Kachinuki-Sen-Modus durchgeführt wird, d.h. der Kämpfer, der seinen Kampf gewonnen hat, bleibt auf der Kampffläche und kämpft gegen den nächsten Gegner, bis eine der Mannschaften keinen Kämpfer mehr stellen kann.
Eigentlich ist das Turnier für Mannschaften mit fünf Kämpfern vorgesehen, aus Zwickau konnten aber aus Termingründen nur drei Teilnehmer gemeldet werden: Thomas Näser, Christoph Borowy und Matthias Lechleitner. Es konnte noch ein Kämpfer aus Dresden als Verstärkung gewonnen werden, dennoch musste von Beginn an in Unterzahl angetreten werden.
Nach einem Auftaktsieg gegen das Team aus Jena traf man auf einen der späteren Finalisten aus Berlin, dem man leider unterlag. Da im Doppel-KO-System gekämpft wurde, erreichten aber durch überzeugende Leistungen die Zwickauer in den weiteren Kampfrunden noch das Halbfinale, in dem man dann dem späteren Sieger (ebenfalls aus Berlin) unterlag.
Angesichts der ständigen Unterzahl und der damit einhergehenden Notwendigkeit, stets Kämpfe gegen mehrere Gegner
nacheinander gewinnen zu müssen, waren die Zwickauer Kendoka dennoch stolz auf die gezeigten Leistungen und den 3. Platz, der bei einem Teilnehmerfeld von 13 Mannnschaften mit teils hochgradigeren Danträgern alles andere als erwartbar war.
Glückwunsch Matthias, Christoph und Thomas (sowie dem aushelfendem Dresdner)!
